Erfreulich aus Sicht des Spatz /Haussperling zeigt sich das Ergebnis der Zählung im Rahmen der bundesweiten Aktion „Stunde der Gartenvögel„.

Der Bestand hat sich zum zweiten Mal in Folge stabilisiert, ist sogar leicht steigend, wobei es regional starke Schwankungen gibt.

Trotz der sich langsam erholenden Beständen ist der Spatz / Haussperling weiterhin auf der Vorwarnliste zu finden.

Nicht Krankheiten oder überhand nehmende Feinde sind das Problem. Der Spatz kämpft weiterhin mit fehlenden Nistmöglichkeiten.

Als Kulturnachfolger bevorzugt er die Siedlungsgebiete. Die allerdings werden immer ungeeigneter für den Spatzen. Vor allem die (fragwürdigen) Haussanierungen in Form von Vollwärmeschutz sind hier das Problem.

Es ist also weiterhin notwendig für eine Unterkunft zu sorgen.

Hat der Spatz / Sperling einmal eine Spatzenkolonie als Brutplatz angenommen werden die Jungen wiederum einen Nistplatz in der Nähe suchen. Wer also eine zweite Kolonie aufhängt hat gute Chancen dass auch diese bald bewohnt wird.